So locker hat Medwedew noch keiner gesehen. Schwungvoll das Land regieren, warum nicht?

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Die Wiederaufarbeitungsanlage Majak mit benachbartem Atomkraftwerk ist marode, störanfällig und runtergekommen. Trotzdem kippten westliche Atomproduzenten den armen Uralbewohnern Jahrzehnte ihren Müll vor die Tür. Unser Team besucht die Bewohner von Majak, die keine Chance haben, dort wegzugehen. Fast in jeder Familie hat einer Krebs. Wegziehen geht nicht, denn dann würden die Menschen ihre staatliche Versorgung verlieren.

Crosslink: Atommülllager im russischen Majak | Journal Reporter (DW)

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Die kürzeste Verbindung zwischen Deutschland und Asien geht für Lufthansa-Cargo über Russland. Die Gesamtstrecke schaffen die Frachter nicht in einem Rutsch,sie müssen auftanken,auf Weisung Russlands im sibirischen Krasnojarsk. Doch das sibirische Frachtgeschäft bleibt ihnen verschlossen.Lufthansa Cargo ist in dieser Region mit vielfältigen Problemen konfrontiert: Schwierige Wetterbedingungen,Streit mit russischen Behörden um Überfluglizenzen und nun auch mit dem Schutz russischer Airlines vor ausländischer Konkurrenz. Gleichzeitig setzt die sibirische Regional-Regierung große Hoffnungen in den Ausbau des Luftfahrt-Drehkreuzes. Modernisierung und ein Schub für die Industrie werden erwartet. Welche Perspektiven,welche Risiken birgt das neue Drehkreuz für beide Seiten? MADE IN GERMANY begleitet die Piloten der Lufthansa Cargo auf ihrem Weg von Frankfurt am Main Richtung Asien.

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Russland bereitet sich auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi vor. Umweltschützer schlagen Alarm: Die Sportanlagen entstehen mitten in einem Naturschutzgebiet.Im westlichen Kaukasus liegen die größten zusammenhängenden Naturschutzgebiete Europas und Westasiens. Ein Teil gehört zum Unesco-Weltnaturerbe. Jetzt wird hier gebaut. Für die Spiele muss eine komplette Infrastruktur entstehen: Skipisten, Loipen und Eishockeystadien, dazu Unterkünfte Zufahrtsstraßen und Parkplätze. Umweltschützer klagen, dass bereits einzigartige Wälder mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zerstört wurden.

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Im Nordwesten Sibiriens,auf der russischen Halbinsel Jamal,scheint die Umwelt auf den ersten Blick intakt. Ewige Weiten und ewiges Eis,das lediglich in den Sommermonaten an der Oberfläche leicht auftaut. Doch der Klimawandel macht sich offenbar auch in dieser kaum besiedelten Landschaft bemerkbar.

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In Russland leben Wölfe noch in freier Wildbahn. Doch sie sind bedroht: Das ganze Jahr über dürfen sie gejagt, vergiftet und in Fallen gefangen werden. Der bekannte Wolfsforscher Vladimir Bologov will das ändern…

Dokumentation vom 9. Februar 2009 auf 3sat

Teil1-3

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Das Bikin-Tal ist die letzte echte Wildnis im Fernen Osten Russlands und Lebensraum für viele bedrohte Tierarten. Als riesiger Kohlenstoffspeicher spielt die Region eine Schlüsselrolle für das Klima. Doch der letzte intakte Urwald Russlands ist bedroht. Der WWF und die Menschen der Region wollen die Zerstörung aufhalten und haben das Tal gepachtet.Das Hauptproblem ist die illegale Abholzung der Wälder. Der russische Staat hatte bisher kaum etwas unternommen, um die über 460.000 Hektar Wald zu schützen. Die WWF-Mitarbeiter bilden vor Ort eigenes Personal aus, um Wilderei und Raubbau zu bekämpfen, gleichzeitig wollen sie die Bevölkerung sensibilisieren und eine nachhaltige Forstwirtschaft fördern.

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Die Wälder des fernen Ostens Russlands bedecken eine Fläche größer als Deutschland,die Niederlande und Belgien zusammen. Die Holzindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige dort – und die illegale Abholzung eines der größten Probleme. DW-TV-Reporterin Alexandra von Nahmen begleitet russische Umweltaktivisten ins Bikin-Tal. Das Gebiet ist Übergangszone zwischen nördlichen und suptropischen Wäldern. Die Männer überwachen die Region,engagieren sich gegen die unrechtmäßige Abholzung. Die lokalen Behörden seien korrupt,die Kontrolle des Waldgebiets mangelhaft,so ihr Vorwurf. Die Reporterin spricht mit den Ureinwohnern des Tals,die darum kämpfen,den Wald von der Regierung zu pachten,um ihn so besser schützen zu können. Ihre Hoffnungen setzen sie zudem auf einen Öko-Tourismus,der Geld in die Region bringen und die Bedeutung des Waldes international ins Bewusstsein rufen soll.

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Diesen Sonntag setzten wir uns mit dem Thema Umweltschutz in Russland Auseinader. Wie sieht dort die Lage aus? Gibt es Umweltschutzorganisationen oder sogar staatliche Behörden, die über den riesigen Ressourcen des Landes wachen.  Wer profitiert vom Verkauf von Öl und Gas und der Abholzung der sibirischen Taiga?

Mit Berichten im Verlauf  des Tages, wird heute in de Banja mächtig diskutiert. Auch Ihr könnt mitreden und eure Meinung mitteilen.

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